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Tuesday, June 09, 2009

Arsenal der Nordkoreanischen Volksarmee

Das Margeau hat etwas geschafft, wovon die C.I.A. seit langem träumt. 

Ich habe mich mit meinem Informanten aus Nordkorea  in einem Berliner Park getroffen. Dort übergab mir Barack Obama* einen Briefumschlag, der dicker als üblich war. Als ich dann in meinem Hotel den Umschlag öffnete, verschlug es mir die Sprache. Eigentlich habe ich Informationen über die Nordkoreanische Fussballnationalmannschaft erwartet, aber die Fotos und Texte sprachen ihre eigene Sprache. Während dem Übersetzen vom Nordkoreanischen ins Deutsche, wurde mir klar welche Informationen ich erhalten hatte. Ich versuchte Barack wieder zu kontaktieren, um ihm mitzuteilen, dass Ihm ein Fehler unterlaufen war. Jedoch aber blieb ich dabei, zum ersten Mal erfolglos. Seitdem ist Barack unauffindbar.
Wie auch immer, im Briefumschlag befanden sich Fotos vom gesammten Waffenarsenal der Nordkoreanischen Armee und detaillierte Angaben, sowie Anzahl der Waffen etc... Da mir kein Geheimdienst, ausser der Nordkoreanische, auf dieser Welt Gehör schenkte, voröffentliche ich die Informationen nun auf meinem Blog: 

*Name geändert.


Armee: 
aktive Soldaten:  1'200'000 (davon gehören 180'000 zu Spezialeinheiten)
Reservisten: 4'700'000 (Die Reservisten sind in 23 Divisionen und 6 Brigaden gegliedert)
Kosten: ca. 5 Mrd. US-$

Heer: 
Mann: 950'000 Soldaten gegliedert in 40 Divisionen und 40 Brigaden
Speziealeinheiten: 20 Brigaden (Diese Einheiten sind für Luftlande- und amphibische Operationen im Rücken des Feindes vorgesehen)

Panzer: 


Kampfpanzer T-34 
Anzahl: 300 Stück

Kampfpanzer T-54 und T-55 
Anzahl: 1600 Stück


Kampfpanzer T-62
Anzahl: 1600 Stück

Luftwaffe: 
ca. 86'000 Soldaten


Kampfjet MIG-21PF,PFM "Fishbed"
Anzahl: 190 Stück


Kampfjet MIG-23ML "Flogger" 
Anzahl: 46 Stück


Kampfjet-MIG-19 "Farmer" und Schenjang F-6
Anzahl: 110 Stück


Kampfjet MIG-29 "Fulcrum" Serie 9.13
Anzahl: 35 Stück
weitere Fluggeräte:
  • Kampfjet Schenjang F-7 (Kopie der MIG-21) Anzahl: 130 Stück
  • Frontbomber Iljuschin II-28 "Beagle" Anzahl: 50 Stück
  • Jagdbomber Suchoij Su-7BMK "Fitter" Anzahl: 30 Stück
  • Schlachtflugzeug Suchoij Su-25K "Frogfoot" Anzahl: 35 Stück
Die Luftwaffe verfügt über 28 Flugplätze. Davon besitzen 14 unterirdische Kavernen (dasmargeau kennt jeden einzelnen Flugplatz, mit Koordinanten in Breiten- bzw. Längengraden der Kavernen, auch deren die als Autobahnen getarnt sind)  

Flugabwehrsysteme:


Raketenabschussrampen SA 3 
Anzahl: unbekannt



Raketenabschussrampen SA 13 
Anzahl: 2300 Stück

Nuklearwaffen:

Interkontinentalrakete Taepedong-2 
Anzahl: 10 Stück 

Die Taepedong-2 lässt sich als einzige Rakete erfolgreich mit Nuklearsprängköpfen (bis 1000kg) bestücken. Nordkorea verfügt z.Z. über 3000 Zentrifugen zur Anreicherung von Uran. Pro Jahr werden 1,5 Atombomben produziert, seit 2006. 
2 Atombomben wurden bereits bei Tests verwendet. 2 weitere sind in der unterirdischen Kaverne Onchon deponiert. (Koordinaten: 38° 54 30 N, 125° 14 0 O )

Das ist nur ein Teil der Informationen die ich von Barack erhalten habe. Wer noch mehr haben möchte, der kann mir kurz einen Kommentar schreiben. 
Viel Spass damit...

Sunday, May 17, 2009

Die theoretische und praktische Demokratie (Teil2)

Kommt Zeit, kommt Mut! Wie schon in Teil 1 erwähnt, ist die Demokratie aus dem vitalen Bedürfnis der Menschheit nach einer gerechten und sicheren Gesellschaft entstanden. Das Werkzeug zur Bildung der theoretischen Demokratie waren primäre Medien. Darunter gehört der sokratische Dialog, die aktive Gruppenkommunikation oder ein simpler Unterrichtsvortrag, grundsätzlich also technikfreie Kommunikation. Einen starken Einfluss auf die Demokratie und ihren aktuellen Zustand, nahm die Entwicklung der sekundären und tertiären Medien. Darunter fallen Bücher, sowie die Television und Radio. Die Gemeinsamkeiten dieser technischen Medien sind, dass sie nur einseitige Informationsvermittlung ausüben. Diese Einseitigkeit hat einen starken Einfluss auf die Kommunikation in der praktischen Demokratie. Zieht man noch den Kapitalismus heran, der parallel zur Demokratie gebildet wurde, um den Handel zu regulieren, so zeigt sich, dass der willensstärkere Kapitalgeber auch der Informationsvermittler ist. Es entsteht ein Machtgefüge, welches alternative Informationen indirekt ausschliesst.
 
Nun hat aber die technologisierte Menschheit ein quartäres Medium entwickelt, dass auch als Werkzeug in der Demokratie dienen könnte. Die Sprache ist vom WEB2.0, oder umgangssprachlich auch als Internet bekannt. Das WEB2.0 ermöglicht eine zweiseitige Informationsvermittlung. Gleichzeitig aber auch verstösst es gegen jede aktuelle Regel des Neoliberalismus und Kapitalismus, da der duale Informationsaustausch nicht mit hohen bzw. nur mit ausgeglichenen Kosten verbunden ist. Die Folgen davon sind, dass das Individuum einer Informationsflut ausgesetzt wird. Da der Mensch unterschiedlich ein Medium wahrnimmt, fängt er an zu selektieren. Je länger diese Selektion stattfindet und sich das Individuum mit dem WEB2.0 auseinander setzt, desto misstrauischer wird es den Informationsvermittlern gegenüber. Die fatalen Folgen davon sind, dass die Tendenzen nach einer gerechten Gesellschaft abnehmen. Das WEB2.0 ist also eine Gefahr für die aktuellen Demokratien dieser Welt. Es verändert die gesellschaftliche Einstellung, das kollektive Verhalten und das allgemeine Wissen. 

Andererseits ermöglicht diese Form der dualen Kommunikation, eine detaillierte und schnellere Umsetzung der theoretischen Demokratie. Der Grund liegt nahe, da sie durch primäre Medien (z.B. Debatte), also auch eine Form dualer Kommunikation, entstanden ist. „Back to the roots.“ 
Geeignetes Beispiel dafür sind die Webseiten die Plattformen bieten, um soziale Netzwerke zu schaffen. Dort ist es möglich so genannten Communitys (sozialen Gruppen) beizutreten, oder neue zu gründen, um seine individuellen Ansichten und Meinungen mitzuteilen. Aus kollektivistischen Motiven und nicht kapitalistischen wird demokratisch Entschieden, ob diese Informationen auch gesellschaftlich relevant sind. Zusammengefasst also, stellt das WEB2.0 zwar eine Gefahr für die in Praxis umgesetzten Demokratien dar, aber gleichzeitig korrigiert es die genannten Fehler. Die Gefahr besteht also nur darin, dass die praktische Demokratie näher an die theoretische rutscht. Eine solche abnorme Veränderung macht dem Volk Angst und aus Angst entsteht auch Misstrauen dem neuen Medium gegenüber. Aber die Zeit ist nun gekommen, jetzt fehlt nur noch der Mut...

Ende.

Friday, March 20, 2009

Die theoretische und praktische Demokratie (Teil1)

Die Idee und Theorie mittels Demokratie staatliche Entscheide zu Fällen ist nicht schlecht. Die Herrschaft über einen Staat (Gebiet, Rechte, Gesetze, Menschen, etc.) den betroffenen und ansässigen Individuen zu zuteilen, klingt beinahe utopisch. Das aber genau soll der Fall in einem demokratischen Staat sein. 
Ein fataler Fehler der Demokratie ist aber die polyvalente Definition des Volkes. Es gilt Bedingungen zu erfüllen, um ein Angehöriger eines Volkes zu sein, so z.B. muss der Wählende 18 Jahre alt und physisch sowie psychisch vital sein. Zusätzlich muss der Wählende die ortsbedingte Staatsbürgerschaft besitzen. Mit diesen Bedingungen schliesst man schon einige % des Volkes aus. So z.B. werden in der Schweiz 20% der dort lebenden Menschen von direkten demokratischen Entscheiden, wegen Staatsbürgerschaft, ausgeschlossen. Die Minderjährigen zählen nicht zu den 20%. Ein weiterer fataler Fehler der Demokratie ist die Freiheit wählen oder nicht wählen zu dürfen. Ein aktueller Fall dieses fatalen Fehlers ist im Schweizerischen Kanton Aargau sichtbar. Gerade mal 31,7% gingen an die Urne. In diesem Fall herrscht eine Minderheit von Volksvertretern über eine Mehrheit. Dieser demokratische Entscheid ist aber bindend, wobei diese Bindung einen weiteren Fehler der Demokratie darstellt. Die Demokratie in der Praxis kann wegen diesen genannten Fehlern nicht als intakt bezeichnet werden. Sie ist und bleibt deshalb theoretisch. Folglich müssten alle Staaten die sich demokratisch nennen, neu bezeichnet werden. Für die Bezeichnung biete ich zwei Vorschläge:

1. Schlicht und einfach: „theoretisch demokratisch“

2. Dieser Vorschlag ist etwas komplexer. Politologen, Philosophen, Juristen und Wirtschaftsprofessoren, sowie Psychologen und Soziologen erarbeiten eine Checkliste. Diese Liste besteht aus Bedingungen, welche jeder Staat erfüllen muss, um sich demokratisch bezeichnen zu dürfen. Selbstverständlich basiert diese Checkliste auf den Grundideen und -prinzipien der Demokratie. Es ist auch wichtig, dass diese Experten nicht aus Eigeninteresse (z.B. Profit) an dieser Liste arbeiten. Eine unabhängige Kommission prüft anhand dieser Checkliste, wie demokratisch ein Staat ist und gibt ein Ranking in % an. So z.B. würde es dann heissen: „zu 65,4% demokratisch“, oder „zu 30,5% demokratisch“...

Es ist aber so, dass die Demokratie, aus dem gesunden Bedürfnis in einer gerechten Gesellschaft zu leben, entstanden ist. Nicht der einzelne Mensch, sondern das Kollektiv strebt nach einer gerechten Gesellschaft. Natürlich gibt es Alternativen zur Demokratie, aber die haben aufgrund der freien Marktwirtschaft, Globalisierung und dem blinden Vertrauen in das Kapital keine Chance sich zu profilieren. Schlussendlich haben wir keine andere Wahl, als die Demokratie zu akzeptieren so wie sie ist. Sie ist zurzeit die „beste“ Form die Sicherheit beim Streben nach Gerechtigkeit bietet. Ich bin zuversichtlich und optimistisch, dass der Mensch diese selbst geschaffenen Fesseln eines Tages abgeben wird. Kommt Zeit, kommt Mut!

Tuesday, January 27, 2009

Thesis; Die Hamas gibt es nicht!

Lange habe ich mich geweigert, etwas über den Konflikt im Gaza-Streifen zu schreiben. Der Grund dafür ist nicht die Gleichgültigkeit oder der Versuch zu Rechtfertigen das Kriege natürliche Prozesse des Homo Sapiens sind. Einer der berühmtesten Psychoanalytiker, Sigmund Freud, definierte die Kausalität zwischen Mensch und Konflikt im Bezug auf Aggression; Der Konflikt ist ein unausweichliches Nebenprodukt der Zivilisation, da die Ziele und Bedürfnisse des Einzelnen oft mit denen seiner Mitmenschen kollidieren. Diesem Vordenker gebührt jeglicher Respekt. Trotz seiner scharfsinnigen Bemerkungen, erkannte er die drohende Veränderung nicht. Der aufkeimende Nationalsozialismus zwang den Begründer der Psychoanalyse zur Emigration und dem Suizid im Exil.

In Kriegen, ob solchen wie die Nationalsozialisten geführt haben, oder solchen wie im Gazastreifen, bemächtigen sich die Parteien einer schrecklichen Waffe. Propaganda! Ich war wenigen Medien, während den ganzen Bombardements im Gazastreifen, ausgesetzt und bin es immer noch. Zuerst war ich wütend über den Einmarsch Israels in Palästina. Dann folgten Zahlen; 10, 20, 100, 300, 600, 1000, und die Letzte Zahl, die vor einer Woche gehört habe war 1455. So viele Palästinenser wurden umgebracht. Unfair wäre es nur über die Toten Palästinenser zu berichten. Israels Zahlen lauten; 1, 5, 10, und die Letzte Zahl die ich vor einer Woche gehört habe war 13. Das Verhältnis steht 1:111,9. Traurig oder?

Meine Trauer ist nicht die, dass das Verhältnis nicht gerecht ist (vor allem weil Gerechtigkeit relativ ist), sondern dass die Toten und die Opfer nur zu einer Zahl degradiert werden. Dank Propaganda, ist jeder weitere Tote, ob Israeli, oder Palästinenser, nicht bedeutend. Das ist Traurig!

Was fällt einem sonst noch auf beim Konsum von Bildern aus dem Gazastreifen zur Zeit der Operation gegossenes Blei (Name der Israelischen Offensive)? Richtig; Es gibt keine! Man sieht Bilder vor dem Konflikt und nach dem Konflikt. Vor dem Konflikt; Diese Bilder zeigen eine Militante Bewegung in Palästina. Die Hamas! Sie ist/war eine Regierungspartei, welche die Mehrheit der Stimmbevölkerung hat/te. Es sind Bilder von Verkleideten Männern oder manchmal Kindern mit Grünen Stirnbändern, einem Koran in der Rechten Hand und eine Kalaschnikow in der Linken Hand. Sieht doch bedrohlich aus, oder?
Nach dem Konflikt; Man sieht zerstörte Gebäude. Erleichterte Israelische Soldaten, die zurückkehren und natürlich auch traurige Palästinenser. Eines aber sieht man nach dem Konflikt nicht; die Hamas!

Während dem Gaza-Krieg, der offiziell einen Tag vor Obamas Vereidigung, zu Ende ging, hat man kein einziges Mal eine Äusserung oder einen Bericht eines Hamaskämpfers gesehen, der verifiziert werden konnte. Immer wieder hörte man, die Hamas ist schuld! Hamas benutzt Unschuldige als Schutzschilder. Hamas schiesst Kassams aus Schulhäusern ab. Hamas greift schon wieder Israel an...Hamas da, Hamas dort. Langsam fing ich an dieser Propaganda zu glauben und die Hamas zu hinterfragen. Die Hamas sind böse, oder? Jemand schrieb mal; Gerade darin liegt die Kunst der Propaganda, dass sie, die gefühlsmäßige Vorstellungswelt der großen Masse begreifend, in psychologischer richtiger Form den Weg zur Aufmerksamkeit und weiter zum Herzen der breiten Masse findet. Die Medienschaffende bemächtigen sich also dieser Aussage, oder? (Weiter unten, in Klammern, steht von wem sie ist)

Dies ging so weit, bis ich merkte, dass ich anfing die Hamas mit den Palästinenser und den Unschuldigen Toten gleichzusetzen und ihnen die Zerstörungen und das Morden zuweiste. STOP! Wurde mir klar und dann fing das Hinterfragen an;
Aber wieso hat die Hamas kein Gesicht in den Medien? Sogar die fragwürdige Al Quadia hat ein Gesicht; Osama bin Laden. Es gibt zwar Bilder von verärgerten Jugendlichen die nach Israelischen Panzern Steine werfen, aber diese Bilder gibt es auch hier aus der Schweiz. Das sind doch noch lange nicht Hamaskämpfer?! Was also ist ein Hamaskämpfer? Wie sieht ein Hamaskämpfer aus? Was ist seine wahre Ideologie, die ER bestimmt und nicht die Medien? Fragen über Fragen...
Ich persönlich glaube, dass sich hier ein Fundamentaler Fehler bei der Propagandamaschinerie eingeschlichen hat. Jemand hat vergessen der Hamas ein Gesicht zu geben. Deshalb lässt sich sehr schnell die Thesis aufstellen, dass es die Hamas gar nicht gibt. Sie ist eine Erfindung der Propaganda! Genau so wie die Aussage, dass der ewige Jude der Vertreter des Finanzkapitals sei. So viel ich weiss, gehört Ospel nicht der jüdischen Religion an.
Mit diesem Bericht möchte ich nicht Partei ergreifen, weder für Israel noch Palästina. Aber wenn es jemand schafft, mir die Existenz von der Hamas zu beweisen, dann gebührt ihm/ihr der gleiche Respekt wie ich dem Analytiker S. Freud erbringe. (Das Zitat oben „Jemand schrieb mal“ ist aus Mein Kampf von Adolf Hitler)

Wednesday, January 14, 2009

Der dritte Weltkrieg...

Russia zu China; "Fuck you!"
China zu Russia; "WTF??"
***BooooM***
etc etc...
Eine merkwürdige, aber interessante Vorstellung von einem dritten Weltkrieg;


Monday, December 08, 2008

Der Fuss des Faschismus steckt im Stiefel

- Italien und der Faschismus -

Im Juli 2006 fand das Fussball-WM-Finale Frankreich vs. Italien in Deutschland statt. Ich sass mit einigen Freunden in einem italienisch/spanisch/österreichischem Restaurant in der Schweiz und verfolgte das Spiel mit grosser Spannung. Wie so viele, wurde auch ich von der Fussball-Euphorie gepackt. Kurz nach dem Anpfiff kam der Kellner um die Bestellung aufzunehmen. Ich bestellte eine Pizza mit einem grünen Salat. Daraufhin fragte mich der Kellner ob ich die Italienische oder die Französische Sauce möchte. Natürlich wählte ich die Französische.


Die Spannung steigt

Das Spiel wurde von Millionen, wenn nicht sogar von Milliarden von Menschen verfolgt. Die Spannung stieg von Minute zur Minute. Als dann schliesslich in der 90sten immer noch 1:1 stand, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt in der Nachspielzeit. In der 109ten Minute passierte aber etwas, womit niemand gerechnet hatte. Der Französische Nationalspieler Zenadine Zidane beendete seine Fussballkarriere mit einer roten Karte, in dem er den Italienischen Gegner Marco Materazzi mit einem „headbutt“ niederschlug. Italien wurde Weltmeister.


Zizou sieht rot

Doch dieser Sieg wurde vom „kleinen Zidan-Materazzi-Vorfall“ überschattet. Nicht nur die FIFA, sondern auch einige Gerichte wollten wissen, was der Italiener dem Franzosen gesagt hatte, dass der so ausgerastet sei. Zuerst hiess es, es ging um seine Schwester, dann um seine Mutter und böse Zungen behaupteten; Materazzi spottete über die Herkunft Zizous... eine rassistische Bemerkung?!?! Dieser „Algerische Terrorist mit Französischem Pass“ Zidan, muss ja auch wirklich wegen jeder Kleinigkeit ausrasten!!

Die FIFA, der grösste, selbsternannte, „formelle“ Feind des Rassismus, dementierte: „Nein, nein, Materazzi, der Italiener, hat nichts Böses über die Herkunft des Algeriers, mit Französischem Pass, gesagt. Es ging um die Ehre und seine Schwester...“

Ich erinnerte mich noch an den Geschmack meiner Pizza, der Salat mit der französischen Sauce schmeckte lecker, aber die Pizza, die schmeckte anders...


Der Weltmeister und der Abfallhaufen

Der Vorfall wurde geklärt. Beide mussten wenige Tausend Euro zahlen und etwa 3 Spiele aussetzen. Zizou zog sich zurück und Materazzi nahm, mit seiner Mannschaft, den Weltmeistertitel mit nachhause. Jubelnd wurde die Italiennische Mannschaft in Rom empfangen. Kurz darauf legte sich die Euphorie der stolzen Italiener und Italienerinnen. Doch der Stolz selbst wollte sich nicht legen und blieb. Von soviel Stolz vergass die Regierung, ihren Abfall in Neapel richtig abzutransportieren. Der braune Haufen wurde grösser und grösser und für die Medien ist ein stinkender Abfallhaufen gefundenes Fressen. Die Linke Regierung war nicht gerade der Weltmeister im Abfallbeseitigen. Also musste ein Held her, der wirklich jeden Abfall aus ganz Italien beseitigt. Dies forderten die „mit Abfall gefütterten Medien“ in Italien.


Abfallberge in Neapel

Diese Meldungen aus Neapel haben mich immer wieder belustigt. Ich schmunzelte bei jedem Bericht und dachte, wie das doch stinken müsste und ja, die haben da wirklich ein Problem. Doch was dieses Problem, inszeniert oder nicht, wirklich mitbringt, war nicht der Gestank. Es war etwas anderes, dass mir nicht so schmeckte...


Decide Berlusconi II

Dieses Jahr im April 2008 wurde der Medienmogul, Multimilliardär und Besitzer von AC Mailand Silvio Berlusconi schon wieder aus der Opposition zum Prime Minister von Italien gewählt. Sein Wahlspruch und Versprechen lautete: „Sicherheit und Ordnung“. Natürlich wird jemand gewählt, wenn er verspricht, den Abfall aus Italien zu beseitigen. Das brauchte Italien am nötigsten. Der Held Berlusconi hat es geschafft, hielt sein Versprechen und der Abfall wurde beseitigt, zumindest aus den Medien. Nun herrscht wieder Abfallordnung in Italien.


Rechtspolulist und Multimilliardär Berlusconi

Fascism I

Berlusconi hatte es auch in der Opposition geschafft, von der Mitte aus bis zu den weit rechtsaussen stehenden Parteien aufzuräumen. Darunter ist auch die Lega Nord, die sofort zu packte. Die Regierung Berlusconi nahm einen Antrag der Lega Nord an, in dem „Integrationsklassen“ gefördert werden. Ab 31. Dezember 08 werden ausländische Schüler und Schülerinnen in Italien Aufnahmetests für die „normalen“ Klassen absolvieren müssen. Sollten sie nicht bestehen werde sie „Integrationsklassen“ besuchen müssen. Die Regierung begründet dieses Vorgehen damit, um dem unterschiedlich schnellen Lernprozess der ausländischen Kinder und der italienischen Schulkinder entgegenzuwirken. Man will die Zahl der ausländischen Schulkinder in einem proportionalen Verhältnis zur Zahl der italienischen Kinder haben, um zu vermeiden, dass sich ausländische Schulklassen bilden, in denen „es für die italienischen Schüler eben nicht mehr genügend Platz gibt.“

Als ich das in der Zeitung las, konnte ich es nicht fassen. Ich war geschockt! Die Italienische Regierung führt ein Rassengesetz ein. Während dem Faschistischem Naziregime in Europa, gab es das auch schon. Es gab staatliche Klassen für Juden, Klassen für Ausländer und Klassen bei der eine proportionale Obergrenze für „nicht arische Schüler“ festgelegt wurde. Die Begründung dieses Bildungssystems: „...Damit die deutschen Schulen nicht überfüllt werden“. Mein Gott, diese Parallelität...

reine Italienische Klasse


Fascism reloaded

Das Motto des Abfallbeseitigers Silvio lautet „Sicherheit und Ordnung“. Schöne bürgerliche Worte wurden gewählt, die nicht nur in Italien gut ankommen. 3000 Soldaten wurden dieses Jahr in die Italienischen Grossstädte geschickt. Die Soldaten bewachen Botschaften, Bahnhöfe und Monumente. Natürlich unterstützen sie dabei auch die Polizei bei der Kriminalitätsbekämpfung. Nach den massiven Kosteneinsparungen bei den Polizeikräften durch Berlusconi, ist eine solche Unterstützung auch enorm notwendig. Eine spezielle Schulung brauchen die Soldaten nicht, denn der Einsatz kostet schon etwa 62,4 Millionen Euro. Paradox!

Als ich davon erfuhr, lief es mir kalt den Rücken runter. Mein Gott, dachte ich, das kenne ich doch schon. Die schleichende Militarisierung des Stiefels fand vor Millionen von Augen der Italiener und Italienerinnen, vor den Augen der Touristen und Touristinnen, vor den Augen der Menschenrechtsbeobachtenden und der ganzen Weltbevölkerung statt. Keiner, aber wirklich niemand fragte: „Wozu das ganze? Wäre es nicht sinnvoller, die Polizeikräfte weiterzubilden und neue zu schulen?“ Auf die Antworten musste ich wirklich nicht lange warten. Die 3000 Soldaten überwachen nun Flüchtlinslager und die konzentrierten Camps für Roma. Besonders „gute Soldaten dürfen sogar illegale Roma-Lager auffinden und eliminieren.“ Dafür muss man nur im Irak-Krieg gedient haben. Schule? Nein, Schule bleibt in Italien auf der kurzen Strecke.


3000 Soldaten bewachen unteranderem Rom


Fascism Revolutions

Sicherheit und Ordnung. Ja, das wollen die Bürger und Bürgerinnen Italiens. Doch diesem Wunsch steht nicht der Abfall Berlusconis im Weg. Also nicht mehr, der stinkende Haufen ist jetzt weg, aus den Augen aus dem Sinn.
Es ist etwas anderes, etwas komisches, mit Händen und Füssen – wenn ich diese Worte schreibe, schmerzt mein eigener Zynismus - Es läuft, stielt, stinkt und passt einfach nicht in das saubere Bild einer Nation! Die Roma! Wenn man Sicherheit und Ordnung schaffen will, vergisst man schnell, dass man es mit Menschen zu tun hat.
Die Italiener und Italienerinnen fühlen sich von diesen Menschen bedroht. Dies erkennt man, da kein Widerstand geleistet wird gegen das Vorgehen der Regierung. Diese Menschen, die schon in erbärmlichen Behausungen wohnen, werden vertrieben oder in Camps konzentriert. Die Fingerabdrücke ihrer Kleinkinder, der unschuldigsten Lebensform der Welt, werden genommen und aufbewahrt. Die Regierung sagt: „ Es ist eine Vorsichtsmassnahme.“
Man nimmt also an, dass jedes Neugeborene Romakind ein Krimineller ist.


Romakinder bei der Fingerabdruckabgabe


Schock! Ja, ich bin geschockt. Wut! Ja, ich bin wütend. Natürlich auch auf die Italiensche Bevölkerung. Die rassistischen Übergriffe häufen sich immer mehr und mehr. Roma-Lager werden angezündet! Menschen aus anderen Ländern werden verprügelt! Andersdenkende werden subventioniert! Medien werden manipuliert! Rassengesetze werden angenommen! Man bekennt sich offiziell zum Rassismus!
Das Schweizer Fernsehen hat es erkannt: „Rauer Wind für Immigranten in Italien“. So wird eine kurze Dokumentation in der Rundschau genannt. Das ist kein „Rauer Wind“. Das ist die Ruhe vor dem Sturm. JA! Ich spreche vom Faschismus! Der steht nicht in Italien vor der Haustür, sondern ist mit einem Fuss im Stiefel drin.

Aber es gibt Widerstand! Wie lange der sich noch hält, ist nicht klar. Zum einen sind da die Oppositionellen und zum anderen die Studierenden. Beinahe Täglich finden Demonstrationen in Italien statt die von den Medien totgeschwiegen werden. Manchmal kommt aber doch noch etwas raus. Kürzlich als Berlusconi den Universitäten den Hahn abdrehen wollte, gingen Tausende auf die Strasse. Sie demonstrierten gegen die Bildungsreformen dieser Regierung. Leider wurde der Widerstand von der Bevölkerung nicht unterstützt. Es kam sogar zu Übergriffen auf die Demonstrierenden. Mit Schlagstöcken und Baseballschlägern ging die Neonazistische Vereinigung „Forza Nuova“ auf die Studierenden los.
Erschreckend ist diese Parallelität zur Sturmabteilung –SA- des Naziregimes in Deutschland.


Fascism re-entered?

Widerstand! Das braucht Italien. Wenn der nicht von Innen gehalten werden kann, dann muss er von Ausssen geleistet werden. Als der verstorbene Rechtspopulist Jörg Haider in Österreich mit seiner Partei erschreckende Siege kennzeichnete, schickte Brüssel Delegierte nach Österreich, die über ein Jahr lang, der Regierung auf die Finger schaute. Der Grund war, dass die politische Entwicklung in Österreich Formen annahm, die es zur Zeit des Naziregimes gab. Man wollte die Wiederholung der Geschichte verhindern. Mit Erfolg. Die skurrile politische Entwicklung in Italien ist schon mehrere Schritte weiter. Der Faschismus hat in Italien Fuss gefasst. Und Brüssel? Wo ist Brüssel?



Rassistische Übergriffe: Rauher Wind für Immigranten in Italien:




Quellen: 

Monday, April 14, 2008

Zeitgeist

Gott, Mensch, Natur, Krieg und Geld... Zeitgeist ist eine Dokumentarfilm über all die Themen die uns Menschen bewegen. Peter Joseph hat es geschafft einen Film zu produzieren der zum umdenken anregt. Fesselnd lernt man das Phänomen Mensch besser kennen. Vom Glauben der Ägypter über Jesus Christus, den ersten und zweiten Weltkrieg, über den 11.September bis zur nahen Zukunft, wird eine etwas -andere Wahrheit- präsentiert...

Seit Juni 2007 kann man den Film überall im Internet -for free- anschauen. Ich kann jedem empfehlen sich für 2 Stunden zurück zu lehnen und den Film anzuschauen....


Hier noch die Links zum Film;

ENGLISH (original)

ENGLISH (mit Deutschem UNTERTITEL) <-- empfohlen

DEUTSCH


Sunday, March 16, 2008

Hugo Chavez

Geliebt von den Armen, gehasst von den Reichen. Mein Bild eines der imposantesten Schausteller des Theaterstücks Weltpolitik.


"Wir fordern euch auf, erst nachzudenken bevor ihr handelt. Ihr könnt nicht Terror mit Terror bekämpfen." sagte der Venezolanische Präsident Hugo Chavez, kurz nachdem die USA und deren Verbündeten in Afghanistan einmarschiert sind.
1998 wurde Hugo Rafael Chávez Frías von einer landesweiten Mehrheit (56%) demokratisch gewählt und 1999 schließlich zum Staatsoberhaupt von Venezuela erklärt. Seine Wähler und Wählerinnen sind die Mittellosen Venezuelas die 80% der Bevölkerung ausmachen.

Während seiner Amtszeit, die immer noch anhält, erlebte Präsident Chavez einige Turbulenzen. 2002 war Venezuela der 4 Größte Erdöl-Exporteur der Welt. Erdöl ist das Hauptnahrungsmittel der Vereinigten Staaten und deren Verbündeten. Deshalb besteht Interesse seitens der USA und deren Gehilfen an einem "demokratischen" (nach G.W.Bush, neu definierter Begriff) Venezuela. Wenn aber ein Präsident die Kluft zwischen Arm und Reich minimieren möchte und sich dem grausamen Projekt NEO-Liberalismus entgegenstellt, wird das im Weissen Haus nicht gerne gehört oder gesehen. Vor Chavez gehörten die Erdölfelder den Reichen.
Damit die Bevölkerung Venezuelas auch von diesem riesigen privatisiertem Erdöl-Kuchen etwas abbekommt, hat Chavez es gewagt den Nordamerikanern die Stirn zu bieten. Er verstaatlichte die Erdölfelder so wie die Förderanlagen und den Handel. Das war eine Kriegserklärung an Onkel Sam. Die NEO-Liberalisten waren nicht davon begeistert. Es hagelte Kritik an Chavez von allen Seiten.
Chavez ist Meinungsfreiheit wichtig. Das aber wurde ihm 2002, also kurz nach der Verstaatlichung von Erdöl, zum Verhängnis. Den es gab nur einen staatlichen Sender, den Kanal 8. Die restlichen Sender Venezuelas waren und sind privatisiert. Sein Verhängnis war, dass die reichen Fernsehsender ihren Reichtum bedroht sahen und rüsteten ebenfalls zum "dreckigen Krieg", unterstützt von den USA. Private Fernsehsender wie Venevision und das ehemalige RCTV hingen noch am alten politischen System. Carlos Ortega (ehemaliger Chef des CTV) und Pedro Carmona (ehemaliger Präsident der Wirtschaftsorganisation in Venezuela) spielten eine Schlüsselrolle in der Opposition welche die Minderheit war ( 20% der oberen Schicht des Volkes).
Das Theater wurde eröffnet. USA warfen Chavez vor mit Drogenterroristen zusammen zu arbeiten. Die privaten Sender setzten ihn und seine Anhänger mit Hitler und Mussolini gleich. Anschliessend behaupteten sie, er sei ein Spion von Fidel Castro und der FARC aus Kolumbien. "Die Chavezanhänger werden immer aggressiver" wurde in den Medien proklamiert. Demonstrationen gegen Chavez wurden von der Oppositionsführung und deren privaten Fernsehsender organisiert. Nordamerikaner beschwerten sich weiter; "Präsident Chavez liegen die Interessen der USA nicht besonders am Herzen." Der Privatsender RCTV rief sogar mehrmals zum Umsturz der Regierung und zur Erschiessung von Chavez auf. usw.


Chavez; „Wenn das eine Übertreibung von meiner Seite war, gut, das akzeptiere ich und kann sogar meine Entschuldigung anbieten. Aber wer fügt mehr Schaden zu? […] Der Präsident der Vereinigten Staaten, der Völker bombardiert, Nationen überfällt – sie massakrieren zum Beispiel wirklich das Volk des Irak. Und was ich versuche, ist, seine Aufmerksamkeit auf die Realität der Welt zu lenken, indem ich manchmal ziemlich harte Worte gebrauche.“

Mit einem Putsch versuchte die Opposition unter Pedro Carmona die demokratisch legal gewählte Regierung zu stürzen. Nach dem Ende einer blutigen Demonstration mit 10 Toten und über 100 Verletzten gelang ihr das auch. Zu den Ausschreitungen kam es, als die Oppositionsführung entschieden hat, die Demo-Route zu ändern um zum Präsidentenpalast zu marschieren, wo aber tausende Chavezanhänger ihrem Präsidenten beistanden. Kurz bevor die Menschenmassen aufeinander prallten fielen Schüsse. Niemand wusste wer schoss. Panik breitete sich aus. In Venezuela hat jeder dritte eine Waffe, also wurde zurückgeschossen, egal wohin. Mit diesen manipulierten Bildern konnte die Opposition einige Generäle auf ihre Seite zerren. Hugo Chavez wurde kurz darauf im Palast verhaftet, doch aus seinem Amt liess er sich nicht entheben. Er liess sich freiwillig abführen um ein Blutbad im Palast zu verhindern. Kanal 8 wurde sabotiert und anschliessend abgeschaltet. Innerhalb von 24 Stunden hatte Venezuela einen neuen Präsidenten und eine neue-alte Regierung. Carmona war der neue Präsident, der sich angeblich für Gerechtigkeit, Gleichheit und Solidarität einsetzte. Seine Gerechtigkeit spürte man sofort. Es durften keine Chavezanhänger mehr im Fernsehen gezeigt werden. Zensur dominierte. Doch die Übergangsregierung hat die Rechnung mit dem falschen gemacht. Chavez liess den Mittellosen das Lesen beibringen. Auf den Strassen mussten die Leute die Verfassung des Landes lesen. Als er verhaftet wurde, wussten seine Wählerinnen und Wähler, dass der einzige Weg ihn aus dem Amt zu zwingen ein Referendum ist. So steht es in der Verfassung.



Jeder also wusste das der Putsch verfassungswidrig war. Daraufhin gingen die Leute auf die Strassen und wollten ihren Präsidenten zurück. Millionen von Menschen warteten vor dem Präsidentenpalast auf Chavez. Das Militär spaltete sich. Die demokratisch legal gewählte Regierung kam wieder an die Macht. Carmona floh nach Kolumbien und heute lebt er in Miami bei Onkel Sam. Der Privatsender RCTV wurde letztes Jahr geschlossen, mit der Begründung, dass RCTV eine wesentliche Rolle beim Putschversuch gespielt hat und fortlaufend Lügen verbreitete.
"Diejenigen von euch, die sich gegen mich stellen, tut das von mir aus. Ich wünschte ich könnte euch umstimmen. Aber ihr könnt euch nicht gegen die Verfassung stellen. Das ist das Buch des Volkes." sagte Chavez nach dem Putschversuch.



Nebenbei bemerkt;
- In den letzten 4 Jahren ist das BIP in Venezuela von 132.8 Mrd. auf 186.3 Mrd. gestiegen. Statistik
- Arbeitslosigkeit von 17% auf 8.6% reduziert. Statistik


Literatur, Links;
Wikipedia
Film über Chavez
Pfalzhaus-Politik
Mein Parteibuch
Die Zeit
Statistiken

Friday, December 21, 2007

Global Dimming / Globale Verdunkelung

Jasmin Hutter ist nicht nur für die seelische Verdunkelung verantwortlich, sondern auch indirekt für die globale Verdunkelung. Durch die Industrialisierung, dem überexponentiellem Wachstum der Menscheheit und dem unasweichlichen Benzin-und Ölverbrauch, werden nicht nur ungeheuere Mengen von CO2 produziert, sondern unter Anderem auch "Aerosolen". Dieses Gemisch aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen und Luft, entsteht beim Zigarettenrauchen oder beim Russ aus dem Auto- resp. Baggerauspuff. Logischerweise führt dieser Effekt zu einer erhöhten Konzentration, wie auch das CO2, von Aerosolen in der Atmosphäre. Was jetzt passiert, ist dass sich Wassertröpfchen an den Aerosolen binden und somit mehr Wolken den Himmer verdunkeln, ja diese kleinen Partikel absorbieren sogar das Sonnenlicht. Die globale Verdunkelung ist also eine Verringerung der Intensität des Sonnenlichts, welches die Erdoberfläche erreicht. Dazu kommen auch noch die Kondensstreifen von Düsenjets die den Himmel auch nicht gerade heller machen. Jetzt fragt man sich aber, wie man diesen Effekt überhaupt messen konnte.



Es war ganz einfach; Überall auf der Welt sind Messstationen verteilt, die die Verdunstung von Wasser aus speziellen, mit Messinstrumenten ausgerüsteten Wannen, registrieren. Diese Daten haben ergeben, dass es in den letzten Jahren weltweit immer dunkler Wurde. In den USA sind es sogar 10% weniger Sonnenlicht die einstrahlen seit den letzten 20 Jahren. Eine weitere Untersuchung fand genau nach den Terroranschlägen vom 11. September 01. Drei Tage dannach wurde in den USA das Flugverbot verhängt. In diesen drei Tagen wurde beobachtet, dass die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht 1,1 °C höher war, als an den Tagen und Nächten vor oder nach dem Flugverbot. In den vergangenen 30 Jahren wurde ein derartiger Temperaturunterschied noch nie gemessen.

Mehr Sonnenlicht heisst auch mehr Wärme, weniger Sonnenlicht heisst also weniger Wärme. Das kling gut und wirkt sogar der globalen Erwärmung entgegen, wenn da nicht ein "aber" wäre. Die Fauna und Flora ist nicht vom Global Dimming begeistert, genau so wie die Menschen, da sie schneller unter Depressionen leiden und so auch schlechter gelaunt sind, Kriege anzetteln etc. Die Photosynthese ist der Motor dieser Erde!


Wenn man jetzt der globalen Verdunkelung entgegen wirken möchte, sollte man den Partikelausstoss vermindern und somit die Klimakonferenz in Bali unterstützen (halt eben nicht nur wegen den Arbeitern, die Baggerabgase inhalieren). Jedoch aber entsteht dabei ein weiteres Dilemma. Paradoxerweise aber schreitet die globale Erwärmung nur noch schneller voran, durch den Versuch die Abgase zu reduzueren, da ja eben mehr Sonnenlicht durchkommt und die Erde nur noch mehr erwärmt wird.

Fazit: Nach dieser Erkenntnis wird es also noch schwieriger gegen die fortschreitende globale Erwärmung etwas zu unternhemen. Babylon wird brennen, so oder so...

Literatur:
Dokumentation auf 3sat
Nano, 3sat

Tuesday, October 09, 2007

no Politics

Es ist offensichtlich das Politik verschiedene Gefühle in den Menschen schürt. Es ist auch offensichtlich das Politik von Menschen gemacht wird, welche ein minimales Mass an Bildung besitzen. Politik zerstört mehr als sie aufbauen oder verbessern möchte. Politik schafft Vorurteile! Aus diesen Gründen wird dieser Blog öffentlich als nicht politisch erklärt. Dennoch werde ich parteiisch sein. Oder anders gesagt; politisch nicht korrekt!



Kritik ja, Mitmachen nein!!!

Friday, July 07, 2006

Über Wilhelm Tell zum Nationalismus



Kein anderer Schweizer ist so bekannt wie Wilhelm Tell, der NATIONALHELD. Sein Bild findet sich auf der Rückseite jeden "Füfliebers". Fast jeder der in der Schweiz lebt, kennt die Geschichte von Wilhelm Tell. Die Zeitgenossen der ersten Eidgenossen hielten es jedoch nicht für nötig, etwas vom Gesslerhut, vom Apfelschuss, vom Tellensprung, vom Tyrannenmord in der Hohlen Gasse bei Küssnacht am Rigi und vom Rütlischwur schriftlich festzuhalten. Deshalb die Frage: "Gab es Wilhelm Tell?"
Die Urner errichteten 1895 das Telldenkmal in Altdorf und meisselten darauf zum Trotz nochmals die althergebrachte Jahreszahl 1307 ein. Also noch mehr Zweifel an der Existenz von Wilhelm Tell. Wenn man heutzutage über Wilhelm Tell spricht, das Theaterstück spielt, Bücher und Zeitungen liest und sich einfach damit befasst, wird W.Tell als "Sage", "Legende" oder "Mythos" dargestellt. Befasst man sich jedoch mit den Begriffen selbst, währe es klar das W.Tell nie existiert hat. "SAGE" bedeutet, es ist eine volkstümliche Geschichte, die oft aus dem Volk selbst entsteht und (zunächst) mündlich überliefert wird. Eine "LEGENDE" (von lat. legenda, die vorzulesende) ist eine kurze, volkstümliche Geschichte, über das Leben eines Heiligen, die von gebildeten Leuten geschrieben und zum (Vor-)Lesen bestimmt ist(Sollte jedoch nicht in Verbindung mit Tell gebracht werden, weil Tell kein Heiliger sondern ein Tyrannen Mörder war). Ein "MYTHOS" ist eine Erzählung, die letztgültige Aussagen macht, die ihrerseits gar nicht mehr mit Argumenten begründet werden können und die Herkunft einer Gruppe von Menschen oder der ganzen Menschheit und deren Geschichte auf das Handeln Gottes (bzw. der Götter) zurück führt. Jedoch alle Nationalisten und Nationalistinnen sind davon überzeugt das W.Tell gelebt hat. Warum? Liegt es in der Natur solcher Menschen wahre Geschichten zu leugnen (Holocaust) und erfundene zu glauben? Woran liegt das? Ist die mangelhafte Bildung daran schuld oder der Staat oder das soziale Umfeld? Man kann die Schuld an der Existenz vom Nationalismus überall suchen, auch in der Geschichte. Am besten fängt man dort an als die Menschen anfingen Nationen zu erfinden. Benedict Anderson hat das Wort "Nation" definiert: "Nation ist eine vorgestellte, politische Gemeinschaft - vorgestellt als begrenzt und souverän". Das heisst das Nationen nur in unseren Köpfen existieren. Klar, es gibt Grenzen, verschiedene Sprachen, verschiedene Religionen etc, aber all diese Dinge sind von Menschen(Nationalisten) erfunden. Wenn sich aber der Mensch weiter entwickeln möchte, muss er den Glauben aufgeben Schweizer, Albaner, Deutscher, Kroate, Italiener oder sonst irgend ein Angehöriger einer Nation zu sein. Erst bei dieser Veränderung im Kopf, würde der Nationalsmus aussterben und als eine poubartäre Phase in die Geschichte der Entwicklung der Menschheit eingehen.

Das bedeutet nicht das man gleich seinen Passport verbrennen muss. Wir leben in einem Überwachungsstaat. Wenn man das tut wird man bestraft und man muss sich einen neuen kaufen. Also zuerst nur denken und das Handeln wird kurz darauf folgen sobald es alle tun, und merken das alle Menschen gleich sind...

(vor etwa einem jahr habe ich diesen text veröffentlich, so wie es aussieht muss ich das nochmal machen, peace margeau)

Thursday, June 01, 2006

saile klein 2




Was soll ich blos dazu sagen? Das was in den Zeitungen steht ist nur grosse Scheisse. Der erste Versuch das Verbot von Saile Klein aufzuheben ist zwar gescheitert, aber wir geben den Kampf nicht auf. Ich gebe es zu es war auch eine dumme Idee den Bundesrat als Geisel zu nehmen, sie waren eindeutig in der Überzahl.

Saturday, May 27, 2006

saile klein


Was soll denn der Scheiss?? Warum wurde Saile Klein verboten?? Das ist absurd. Die Regierungen dieser Welt sind nun zu weit gegangen. Das gibt nicht nur Krieg, nein, Die Welt wurde einen Schritt dem Abgrund näher gebracht. Margeau fordert die sofortige Aufhebung des Verbotes von Saile Klein.

Wednesday, May 10, 2006

Animalia

Vom 20 bis 21 Mai findet in St.Gallen die Animalia statt. Das ist eine Messe über Heimtiere und Kleintierzucht. Dort werden Tiere zur Schau gestellt die unnatürlich klein sind und ihr ganzes Leben in Käfigen oder bei ihren Verbrechern verbringen müssen. Die armen, sehr armen Tiere bekommen ganz wenig Nahrung damit sie nicht wachsen. Wie können Menschen blos so grausam sein?? Um dem eine Ende zu bereiten, rufe ich alle extrem Naturschützer sowie alle Hippis und militante Naturfreunde auf, in den Kampf für die Freiheit von Klein- und Heimtieren zu ziehen. Margeau fordert die Gleichstellung von Heim-und Kleintieren mit Wildtieren. Alle Tiere sind gleich!
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gefolterte Schildkröte --------- hungrige Katze

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armes Lama -------------- blinder Hase


Verbrecher mit wehrlosem Heimtier
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Mir ist bewusst das die Bilder grausam sind, aber wir müssen der Tatsache ins Auge sehen. Auf in den Kampf! Kein Tier ist illegal!

Tuesday, May 02, 2006

1.Mai





Es war ein schöner, sonniger und ruhiger Tag in Zürich. Sehr viele Menschen waren anwesend. Man konnte überall Musik hören, miteindander reden, essen und trinken, Konversation mit der Staatsgewalt führen die am 1.Mai so üblich ist. Es war ein typisch neutral schweizerischer erster Mai. Sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Gefiel einem das Konzert nicht, konnte man etwas essen gehen oder mit der Staatsgewalt Katz und Maus spielen. Wurde es einem dort zu langweilig oder sogar zu riskant konnte man mit Raggabund zusammen tanzen und singen. Alles gratis natürlich, naja fast. Margeau sagt dazu: Schade nur das man nicht mehr an das Glaubt was man tut. Willkommen in der Welt des Entertainment, we love to entertain you.

Thursday, February 02, 2006

Swiss army


Ein Freund von mir ist schon seit fünf Jahren im Waffen- und Kriegsverein "swiss army" Mitglied. Letzten Montag wurde ihm klar das er nicht mehr dabei sein will. Er muss aber für den Wiederholungskurs (WEEKAAH) am 20 Februar antretten. Drei psychisch sehr anspruchsvolle Wochen muss er sich so manch einer Autorität unterordnen. Er hat einen Antrag um Verschiebung seines "Dienstes" am Dienstag ausgefüllt, sowie die Bestätigung seines Arbeitgebers erhalten, das man im Betrieb auf ihn während dieser Zeit nicht verzichten kann. Heute wurde dieser Antrag abgelehnt und zwar aus dem Grund weil er ihn nicht schon vor 14 Wochen gestellt hat Aber vor 14 Wochen wusste er nicht einmal genau wann er antreten muss und wieviel Arbeit in seinem Betrieb ansteht. Er ist verzweifelt. Er will nicht nur die Verschiebung erreichen sonder den Austritt aus diesem Verein... Was kann man da machen? In zwei Wochen ist es soweit...